Fact Che­cking: Warum es wichtig ist

Der vom Inter­net und sozia­len Netz­werken aus­ge­löste Infor­ma­ti­ons­boom hat gra­vie­rende nega­tive Aus­wir­kun­gen auf die Qua­li­tät von Infor­ma­tio­nen, was wie­derum das Ver­trauen in die Medien beschä­digt. Über die Rolle von „Fakes“ und Fact-che­cking dis­ku­tier­ten wir mit pro­mi­nen­ten Jour­na­lis­ten und Exper­ten aus Russ­land und Deutschland.

Die rus­si­sche Version unserer online-Dis­­kus­­sion finden Sie auf dem YouTube-Kanal des Sacharow-Zentrums.

Wie funk­tio­nie­ren Fal­sch­nach­rich­ten, wer denkt sie sich aus und warum ver­brei­ten sie sich? Sind ihr Ursprung und die Regeln, nach denen sie sich in Russ­land und im Westen ver­brei­ten, ver­gleich­bar? Warum funk­tio­nie­ren die alten Veri­fi­ka­ti­ons­me­cha­nis­men nicht mehr und wie lange wird es dauern, bis die rus­si­sche und euro­päi­sche Gesell­schaf­ten neue Regeln ent­wi­ckeln, um Fakten und Fal­sch­nach­rich­ten aus­ein­an­der­zu­hal­ten? Wer kämpft wie gegen Fake-News und die darauf basie­ren­den Ver­schwö­rungs­theo­rien in Russ­land und Deutsch­land? Darüber haben wir mit Exper­tin­nen aus Russ­land und Deutsch­land dis­ku­tiert. Es mode­rierte Roman Dobro­cho­tow, Chef­re­dak­teur der Ent­hül­lungs-Website „The Insider“.

Eröff­nung:
  • Sergej Luka­schew­ski, Sach­a­row-Zentrum, Moskau
  • Niko­laus von Twickel, Zentrum Libe­rale Moderne, Berlin
Es dis­ku­tie­ren:
  • Alex­an­dra Archip­owa, Anthro­po­lo­gin, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin an der School of Actual Huma­ni­ta­rian Rese­arch der Rus­si­schen Aka­de­mie für Volks­wirt­schaft und Öffent­li­chen Dienst beim Prä­si­den­ten der Rus­si­schen Föde­ra­tion, Moskau
  • Ilja Ber, Her­aus­ge­ber und Chef­re­dak­teur von „Provereno.Media“, Moskau
  • Silvia Stöber, Jour­na­lis­tin, Inves­ti­ga­tiv /​ Fak­ten­fin­der bei tages­schau.de, Hamburg
  • Cris­tina Helberg,  freie Jour­na­lis­tin, Fak­ten­che­cke­rin und Medien-Trainerin
Mode­ra­tion: Roman Dobro­cho­tow Chef­re­dak­teur von „The Insider“, Moskau

Die Ver­an­stal­tung fand im Rahmen des Pro­jekts „Deutsch-Rus­­­­si­­­sche-Gesprä­che zur digita­len Zivilge­sell­schaft“ statt.